Vollmundig, geschmackvoll, intensiv, und mit einem langen Abgang – stellt Ihr Euch einen guten Rotwein auch so vor? Und habt Ihr Euch auch schon mal gefragt, wie so ein Wein eigentlich hergestellt wird? Nach der Lese und einzelnen Herstellungsschritten, wie zum Beispiel dem Maischen, kommt der Wein zum Gären in Weinfässer. Ist die Gärung abgeschlossen, beginnt der sogenannte Ausbau des Weins. Er dauert an vom Zeitpunkt nach der Gärung bis hin zum Abfüllen des Weins in Flaschen und beschreibt den Prozess, in dem der Wein seinen eigenen Charakter entwickelt.

Je nach Rebsorte oder Qualität stehen verschiedene Varianten von Weinfässern zur Verfügung: Es gibt Holzfässer und (Edelstahl-)Tanks. Wird ein Wein im Holzfass gelagert, gibt es einiges zu bedenken. So stellt sich zum Beispiel die Frage, welches Holz und welche Größe für die Lagerung benutzt werden soll. Bei der Größe kommt es natürlich darauf an, wie groß die Menge an Wein überhaupt ist. Wird ein kleines Fass genutzt, muss bedacht werden, dass die Holzoberfläche im Verhältnis zum Wein relativ groß ist. Der Prozess des Ausbaus geht also schneller voran. Regelmäßige Geschmacksproben in kleineren Abständen sind bei kleineren Fässern unbedingt zu empfehlen.
Weinfässer können aus verschiedenen Holzarten bestehen. Am geläufigsten ist die französische Eiche, aber es gibt auch Fässer aus französischer und amerikanischer Eiche. Die Dauer des Ausbaus hängt ganz von der Art des Weins ab. bei einem Weißwein dauert es manchmal nur bis zu einem halben Jahr, bei einem Rotwein kann es schon mehrere Jahre dauern.

Wenn der Wein dann endlich abgefüllt ist und Ihr ihn im Laden kaufen könnt, fragt sich, wo Ihr ihn eigentlich selbst lagert. Dafür gibt es zum Glück tolle Möglichkeiten: Weinregale für jeden Geschmack, jede Größe und jedes Budget. Seid Ihr eher Weißweintrinker bietet es sich natürlich auch an, in einen Weinkühlschrank zu investieren. So habt Ihr immer einen perfekt gekühlten Wein bereitstehen.